Projekte des Regionalmanagement Starnberg
- Breitbanderschließung im Landkreis Starnberg
- Energiewende Landkreis Starnberg
- Nachhaltige Tourismuswirtschaft
- Arbeitskreis Schule-Wirtschaftt
- Standortseminar der Fachhochschule München
Breitbanderschließung im Landkreis Starnberg
Die gfw Starnberg mbH ist vom Landkreis Starnberg und den Landkreiskommunen beauftragt worden, alle erforderlichen Schritte zur Verbesserung der Breitbandversorgung im Landkreis einzuleiten.
Hintergrund ist die teilweise unzureichende Breitbandversorgung des ländlichen Raumes. Ein schneller und leistungsfähiger Internetzugang ist für die Wettbewerbsfähigkeit einer Region inzwischen von maßgeblicher Bedeutung. Als Selbstverständlichkeit wahrgenommen, ist dies aber noch nicht überall Realität – auch im Landkreis Starnberg nicht.
Ziel ist es, den Ausbau einer leistungsfähigen Breitbandversorgung im zu forcieren. Bewohner sollen künftig keine Nachteile mehr gegenüber denen in Ballungsräumen haben, die seit Jahren mit einem schnellen Internetzugang ausgestattet sind.
Was ist bisher passiert?
Gemeinsam mit IK-T Innovative Kommunikation-Technologien GbR koordinieren die gfw und das Regionalmanagement den gesamten Prozess zur Breitbanderschließung für alle teilnehmenden Gemeinden im Landkreis Starnberg. Aufbauend auf die Machbarkeitsstudie ist nun die konkrete Umsetzung in den Gemeinden wichtig. Dabei spielen vor allem die technisch und förderrechtlichen Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle. Durch die intensive Zusammenarbeit mit der Regierung von Oberbayern und IK-T wird den Landkreiskommunen gebündeltes und umfassendes Know-How zur Verfügung gestellt und eine zukunftsfähige Breitbandentwicklung maßgeblich unterstützt.
Die Gemeinden nehmen für die unterversorgten Ortsteile derzeit an einem synchronisierten Ausschreibungsverfahren teil, um durch interkommunale Zusammenarbeit Synergien bei der Breitbanderschließung zu forcieren.
Energiewende Landkreis Starnberg
Der Landkreis Starnberg hat sich zum Ziel gesetzt die Region bis zum Jahr 2035 vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Die Sicherung der Energieversorgung und die Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels sind zentrale Herausforderungen, denen sich der Landkreis stellen muss. Energie muss nicht nur anders gewonnen, sondern auch sinnvoll eingesetzt werden. Hierzu müssen neue Technologien entwickelt und im Sinne einer klimaschonenden Entwicklung eingesetzt werden.
Um die Energiewende im Landkreis Starnberg weiter voran zu treiben, arbeiten zahlreiche Akteure, Institutionen und Unternehmen intensiv an diesem Ziel.
Klimaregion Fünfseenland
Derzeit entsteht ein Integriertes Klimaschutzkonzept für die Region. Weitere Informationen zur Klimaregion Fünfseenland finden Sie hier www.klimaregion-fuenfseenland.de
Energiepreis Landkreis Starnberg 2010
Die Energiewende lebt vom Engagement jedes Einzelnen. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr wurde der Energiepreis Landkreis Starnberg nun im Jahr 2010 erneut ausgelobt
Vorbildliches Engagement, Kreativität und Know How sollen mit dieser Auszeichnung gewürdigt und prämiert werden und zur Nachahmung anregen. Solche Beispiele sind gefragt und sollen mit dem Energiepreis Landkreis Starnberg auch im Jahr 2010 wieder gewürdigt, belohnt und vor allem öffentlich gemacht werden.
Für den Energiepreis können sich Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Organisationen, Institutionen, aber auch Kinder- und Jugendprojekte aus dem Landkreis Starnberg bewerben. Ausgezeichnet werden Projekte / Initiativen zur Energieeinsparung oder Steigerung der Energieeffizienz sowie zum Einsatz regenerativer Energien oder innovativer Technologien. Die eingereichten Projekte sollen bereits realisiert worden sein. Vor allem aber soll der der Vorbildcharakter der Initiativen und Projekte herausgestellt werden. Der erste Preis ist mit 2.500 Euro, der zweite Preis mit 1.500 Euro und der dritte Preis mit 500 Euro dotiert.
Energieberatung
http://www.lk-starnberg.de
Nachhaltige Tourismuswirtschaft
Das Starnberger Fünf-Seen-Land ist eine Tourismusregion, ob sie will oder nicht. In der attraktiven Naturlandschaft des Starnberger Fünf-Seen-Landes lässt es sich nicht nur gut leben und arbeiten, sondern auch gut Urlaub machen. Im Herzen Bayerns gelegen, bietet die Region gute Verkehrsanbindungen in Richtung München und den Alpen und ist damit für Einwohner und Urlauber gleichermaßen interessant.
Aus wirtschaftlicher Perspektive ist der Tourismus einer der wichtigsten Leitökonomien Bayerns und für das Fünf-Seen-Land ein wichtiger Wirtschschaftsfaktor. Die regionalen Wertschöpfungsketten zu stärken und damit den Nutzen des Tourismus für die Region bewusst zu machen, ist eine der größten Herausforderungen, denen wir in Zukunft begegnen müssen. Es gilt den Gästen die bestmögliche Qualität einer touristischen Infrastruktur zu bieten. Denn die Konkurrenz schläft nicht.
Tourismustag Starnberger Fünf-Seen-Land
Dem Thema Wirtschaftsfaktor Tourismus widmete sich auch der erste Tourismustag Starnberger Fünf-Seen-Land (PDF zur Ausstellung)
Arbeitskreis Schule-Wirtschaft
Bereits heute ist das Thema Fachkräftemangel auch im Landkreis Starnberg aktueller denn je. Die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Erwerbsbevölkerung sind enorm: fehlende Arbeitskräfte, eine älter werdende Belegschaft und strukturelle Veränderungen im Ausbildungsmarkt sind nur einige Folgen, die auf die Arbeitgeber unaufhaltsam zukommen.
Das Projekt „Schule-Wirtschaft“ hat zum Ziel, die Kontaktverbesserung der Akteure untereinander und die Verbindung zwischen den im Landkreis ansässigen Firmen und den Gymnasien zu verbessern. Denn auch den Gymnasiasten sollen die Vorteile und Attraktivität einer Ausbildung gegenüber einem Studium verdeutlicht werden. Durch die hohen Übertrittsquoten auf das Gymnasium im Landkreis Starnberg liegt vor allem dort enormes Potenzial zukünftig mehr Azubis gewinnen zu können.
Arbeitskreis Schule Wirtschaft
Ein tatkräftiges Team, das sich aus allen wichtigen Institutionen zusammensetzt, bildet den Arbeitskreis “Schule-Wirtschaft“, der auf Basis der Ergebnisse aus der Arbeitsmarktkonferenz und dem Erfahrungsaustausch mit den Schulen erste Projektideen entwickelt.
Das erste gemeinsame Projekt ist der “Tag der Ausbildung”, der am 16. November 2011 erstmalig im Landkreis Starnberg stattfinden wird.
Standortseminar der Fachhochschule München
Wirtschaftsstandort Landkreis Starnberg – die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft
Auch im Landkreis Starnberg hat ein Wirtschaftszweig seit einigen Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen: die Kultur- und Kreativwirtschaft. Verstreut in vielen Orten des Landkreises arbeiten Kulturschaffende und Kreative wie Designer, Künstler, Schriftsteller oder Architekten. Derzeit wirtschaftlich noch meist unbeachtet, leisten sieeinen großen Beitrag zur regionalen Wirtschaftskraft.
Genau diese Branche werden Studenten der Fakultät Betriebswirtschaft der Münchner Fachhochschule München untersuchen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Wollenberg wird im Landkreis Starnberg zusammen mit der gfw ein Standortseminar abgehalten. Die Master-Studierenden und einige Azubis aus dem Landkreis werden versuchen, die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft im Landkreis zu erfassen.
Die erarbeiteten Ergebnisse sollen dem Regionalmanagement als weiterführende Arbeitsgrundlage dienen.
